Jón Thor Gíslason

Qualitative Potenzierung 2010, Acryl auf Leinwand, 150 x 200 cm

Qualitative Potenzierung

Gíslasons Auseinandersetzung mit der Romantik kommt insbesondere in den Titeln zum Ausdruck, die er einigen seiner neueren Arbeiten gegeben hat. Der Titel „Qualitative Potenzierung“ ist einem Kernsatz der romantischen Bewegung Ende des 18. Jahrhunderts entnommen, nämlich der Forderung des Dichters Novalis, die Welt zu romantisieren. Novalis schreibt: „Die Welt muss romantisiert werden. So findet man ihren ursprünglichen Sinn wieder. Romantisieren ist nichts als eine qualitative Potenzierung.“
(Dr. Brigitte Splettstößer)

#1
Qualitative Potenzierung 2010, Acryl auf Leinwand, 150 x 200 cm